Liquid Work – mehr als nur mobiles Arbeiten

Posted on Posted in Kernthemen, Mobiles Arbeiten
Mobiles Arbeiten als Motivationsbooster
Liquid Work als Motivationsbooster

Telearbeit ist wohl die gängigste Bezeichnung von „mobiler Arbeit“, stammt sie noch aus deren Anfangszeiten, und hier vor allem als erstes exerziert von IBM. Auch heute noch wird vielfach „Mobile Arbeit“ mit der Arbeit von zu Hause aus verwechselt. Dieses Thema ist längst durch, bieten doch unsere mobile Welt alle notwendigen Voraussetzungen um quasi von jedem Ort der Welt, egal ob Cafe, Stadtpark, Schwimmbad oder in CoWorking-Spaces zu arbeiten.
Aliamos hat sich auf eine spezielle Form des mobilen Arbeitens spezialisiert, die wir „Liquid-Work“ nennen.

Die innere Uhr

Posted on Posted in Chronobiologie, Kernthemen

Worum handelt es sich bei der „inneren Uhr“, wie funktioniert sie und wo sitzt sie? Eine innere Uhr haben alle Organismen quer durch die biologischen Ordnungsstämme, vom einfachen Bakterium über Pilze und Pflanzen bis zum Menschen. Sie ist eine entwicklungsgeschichtlich früh entstandene und genetische, also angeborene, Eigenschaft. Sie reguliert die gesamte Physiologie, von der Gen-Expression bis zum Verhalten (z.B. unseren Schlaf-Wach-Rhythmus). Die innere Uhr ist ebenso unabänderbar in unseren Genen festgelegt, wie unser Aussehen, die Haarfarbe oder Körpergröße. Charakteristisch ist, dass die innere Uhr eine endogene Periodik von ungefähr 24 Stunden hat. Deshalb wird auch circadiane Uhr (gr. circa = ungefähr, dies = Tag) genannt. Die 24-Stunden Periodik beruht darauf, dass die innere Uhr ihre Funktion an die Erdrotation angepasst hat. Weil die innere Uhr aber nur eine circa, also bloß ungefähre 24-Stunden Rhythmik hat, muss sie regelmäßig mit dem „24-Stunden-Außentag“ abgeglichen werden. Dies ist ähnlich dem regelmäßig notwendigen Nachstellen alter Taschenuhren, die oft ein paar Minuten abweichen. Die Umweltsignale welche die innere Uhr stellen können nennt man Zeitgeber. Im Laufe der Evolution stellte sich für die innere Uhr das Sonnenlicht, rhythmisch gegeben durch Sonnenauf- und Sonnenuntergang, schlichtweg als der verlässlichste Zeitgeber dar. Einem Organismus hilft die innere Uhr dadurch den Tag zu antizipieren und sich rechtzeitig auf die täglichen Anforderungen vorzubereiten. Es kann zum Beispiel von großem Überlebensvorteil sein zu wissen, wann an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Tageszeit am ehesten Nahrung zu finden ist, und dies am besten, ohne zugleich dem eigenen Fressfeind zu begegnen. Die Tages-Licht-Information nutzt die innere Uhr also aus um zu „wissen“, welche Stunde der Tag gerade schlägt (z.B. wann ist Zeit zu essen oder zu schlafen). Über spezielle Zellen der Retina, so genannte melanopsinhaltige Ganglienzellen, wird die Tages-Licht- Information aufgenommen und über die Sehnerven zur inneren Uhr geleitet. Diese besteht aus zwei ca. 10 000 Zellen umfassenden neuronalen Kernen (ca. 0.23 mm3), die sich zu beiden Seiten an der Basis der Seitenventrikel im Gehirn befinden. Sie sitzen direkt über der Kreuzung der Sehnerven (gr. Chiasma opticum), circa zwei Zentimeter hinter dem Nasenrücken. Diese beiden Kerne werden aufgrund ihrer Lage über dem Chiasma, als der Nucleus suprachiasmaticus (SCN) bezeichnet. Die Information über die Tageszeit wird schließlich vom SCN ausgehend über Nerven- und Blutbahnen an alle Zellen im Körper weitergeleitet, um somit den Organismus mit der Umwelt zu synchronisieren. Jede Zelle ist auf diesem Weg darüber informiert, welche Stunde der Tag gerade geschlagen hat und welche „Funktion“ diese Zelle nun ausführen muss, damit der gesamte Organismus richtig funktioniert.

Die Ernährung

Posted on Posted in Ernährung, Kernthemen

Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für einen gesunden Körper, in dem ein gesunder Geist und eine gesunde Seele für ein augeglichenes Leben ihren Platz haben. In der heutigen Arbeitswelt, in der Stress und Termindruck an der Tagesordnung und Überstunden nicht selten sind, ist es nicht einfach, sich tatsächlich gesund zu ernähren. Der betroffene Mitarbeiter greift dann, oft sogar trotz besseren Wissens, mal eben schnell zum Energy-Drink oder zum x-ten Kaffee, um aufkommende Müdigkeit zu unterdrücken, isst mal eben schnell zwischen zwei Telefonaten einen Müsliriegel oder ein Weizenbrötchen, bestenfalls etwas Obst und in der darauffolgenden Besprechung die Kekse, die voller süßem Industriezucker und in Schokolade getränkt ihr eigenes dazu tun und zumindest für eine, wenn auch recht fragwürdige, kurzfristige Energiezufuhr des Körpers und Gehirns sorgen. Die Ernährungsweise des Menschen ist im Stande, sein Wohlbefinden zu beeinflussen. Wird ihr, wie so oft in unserer Arbeitswelt, nicht der entsprechende, wichtige Stellenwert beigemessen, kann sie sogar zum Verursacher vieler Krankheiten werden, Krankheiten, die bis hin zu einem längerfristigen Ausfall eines Mitarbeiters führen können, besonders dann, wenn sie mit weiteren Parametern, wie zum Beispiel  dem Schlafmangel, verursacht durch das Arbeiten gegen die innere genetisch bedingte Uhr, zusammen treffen. Auch ist die Nahrungsaufnahme zu bestimmten Zeiten effektiver, je nach Chronotyp, als sie es zu den Standardzeiten sein kann. Hier treffen sich die Themen Ernährung und Chronobiologie an verschiedenen Punkten. Gehen Sie als Unternehmer einen neuen, effektiveren Weg, indem Sie Ihren Mitarbeitern und sich selbst die Möglichkeit geben, mit uns durch Vorträge, Seminare und Cochings die bestmögliche Ernährung zur bestmöglichen Zeit für eine optimale Gesundheit und somit eine win-win Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer herausfinden zu können.

Führen in der mobilen Arbeitswelt

Liquid Work – Arbeiten 3.0

Posted on Posted in Kernthemen

Führen in der mobilen ArbeitsweltLiquid Work bezeichnet die Arbeit bzw. Tätigkeiten, deren Arbeitsform sich immer danach ausrichtet, für einen Arbeitsprozess eine optimale „win-win“ – Situation für alle an diesem Arbeitsprozess beteiligten (z.B. Arbeit-/Auftraggeber, Arbeit-/Auftragnehmer) zu erreichen. Diese „win-win“-Situation bezieht insbesondere die Faktoren „work-live-balance“ und Gesundheit mit ein. „Liquid“ bezeichnet hierbei vor allem den Fakt, dass diese Arbeitsform jeden Tag und zu jeder Zeit hinsichtlich Zeitpunkt, Arbeitsort, Arbeitspensum, Kommunikation/Kommunikationsform und Nichtarbeit (klassisch: Freizeit) anders aussehen bzw. sich verändern kann. Michel Wieden