Vortrag: Der Mensch als bestes Alleinstellungsmerkmal

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Vortrag auf der Existenzgründermesse 2015 in Bad Kissingen
Der Mensch – Ein Alleinstellungsmerkmal, das nicht kopiert werden kann. 

Vortragsziel:

Michael Wieden zeigt in seinem Vortrag „Alleinstellungsmerkmal Mitarbeiter“ manigfaltig Chancen und natürlich auch Wege auf, die ungenutzten Potenziale der Führungskräfte und Mitarbeiter zu nutzen, um
–   sich im Kampf um Fachkräfte neu zu positionieren,
–  gleichzeitig eine intensivere Mitarbeiterbindung durch die Stärkung der intrinsischen Motivation zu erreichen und
– letztendlich dadurch auch dem Kunden ein UVP zu präsentieren.

Vortragsthema:

USPs (Unique Selling Proposition) sind begehrt, stellen sie doch bares Kapital durch einen in der Regel nachweisbaren Wettbewerbsvorsprung dar. First Mover zu sein, bedeutet, den Markt für sich zu haben. Meistens ist dieses Privileg zeitlich sehr begrenzt, denn Me-too-Anbieter stehen in der Regel vor allem dann sofort in den Startlöchern, wenn das Konzept Erfolg verspricht. Mit Patenten, Marken und geheimgehaltenen Produktzusammensetzungen kann man dieses Privileg künstlich verlängern. Aber egal wie … der Aufwand ist in der Regel enorm, um sein USP aufrecht zu erhalten.

Dabei gibt es tatsächlich USPs, die sich definitiv nie kopieren lassen. Die Lage oder Ort ist so ein USP. Jeden Ort gibt es nur einmal. Deswegen sind z.B. Zugänge zu Wasser- und Ölquellen, aber auch TOP-Verkaufslagen von immensem Wert. Aber es gibt noch einen weiteren USP der nicht kopiert werden kann, und das ist der Mensch selbst. Oder … eigentlich auch nicht, denn genaugenommen sollte ein Mensch nicht als „Verkaufsversprechen“ dargestellt werden. Genaugenommen ist jeder einzelne Mensch ein wandelndes UVP (Unique Value Proposition), also ein einzigartiges Wert-Versprechen. Egal ob Inhaber, Führungskraft, Mitarbeiter oder die Reinigungsfrau. Jede einzelne Person stellt ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal in Bezug auf Werte, die man als Unternehmen vermitteln möchte, dar. Genutzt wird es in der Regel selten. Dabei gibt es in Bezug auf Mitarbeiter mehrere Ansätze, diese Karte tatsächlich strategisch zu ziehen.

Intelligente UnternehmerInnen bauen Ihre Mitarbeiter zu Unikaten auf, da sie wissen, dass Beziehungen in erster Linie zu Menschen aufgebaut werden und nicht zu Produkten. Letztere sind in der Regel meist austauschbar. Stattdessen wird dabei noch von den meisten Unternehmen der Fehler gemacht, dass man versucht, Mitarbeiter in ein „Unternehmens-CI“-Korsett  zu pressen. Sprich – sie haben sich so zu zeigen, wie es das Unternehmen vorgibt. Authentizität geht dabei verloren, und ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis kann so kaum erreicht werden.

Ist in der Wirkung zum Kunden noch ein Verständnis bzgl. des Nutzens eines „menschlichen Alleinstellungsmerkmales“ in Unternehmen zu finden, so findet man dieses in unternehmensinternen Organisationsstrukturen extrem selten. Dabei bietet es vor allem in Bezug auf das Thema „Fachkräftemangel“ ein unschlagbares Argument. „Unternehme-Marken“ wie Steve Jobs, Götz Werner und Mark Zuckerberg binden allein über deren Persönlichkeit Mitarbeiter an Unternehmen bzw. generieren den Wunsch, „mit“ (nicht unter) ihnen zu arbeiten. Wie aber sieht es in der 2. oder 3. Führungsebene aus? In diesen Bereichen wird die Karte „Alleinstellungsmerkmal Mensch“ in der Regel nie gezogen. Dabei kann z.B. ein Abteilungsleiter, der sich als „greifbare“, authentische Persönlichkeit in sozialen Netzwerken, an Universitäten, auf Personalmessen etc.  präsentiert, locker ein Image produzieren, welches dann zur Folge hat, dass sich die Menschen bewerben, die man haben will, und die mit dieser Person auch zusammenarbeiten wollen.

Menschen suchen Sicherheit. Sich in ein „bekanntes“ und als positiv empfundenes Umfeld hineinzubegeben fällt wesentlich leichter, als wenn ich nicht weiß, wie meine Führungskraft tickt bzw. ob ich mit ihr klar komme.

Vortragsdauer: 45-90 min

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About Michael Wieden

Michael Wieden war von 2012 bis Ende 2016 mit der Wirtschaftsförderung für die Stadt Bad Kissingen beauftragt. Im Rahmen dieses Auftrags hat er im August 2013 das Projekt "ChronoCity - Pilotstadt Chronobiologie" initiiert. Neben dieser Tätigkeit beschäftigt er sich intensiv mit neuen Formen der Arbeit, gesundem Arbeiten und vor allem mit Chronobiologie. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen fließen in seinem 2012 im Springer-Gabler-Verlag erschienenem Buch "Liquid Work - Arbeiten 3.0", sowie in der 2016 erschienenen, erweiterten 2. Auflage "Chronobiologie im Personalmanagement" ein. Desweiteren hält er zu seinem Projekt ChronoCity, zu Chronobiologie im Personalmanagement sowie der Abschaffung der Sommerzeit, späterem Schulbeginn und neuem HR-Management deutschlandweit und auch im Ausland Vorträge.