Jeder Tag mit Schlafmangel erhöht Risiko der Gewichtszunahme – was tun als Unternehmen?

Der Körper merkt sich, was man ihm antut.

Ein verkürzter Schlaf fördert die Gewichtszunahme. Dies ist eigentlich schon länger bekannt.  Dabei geht es nicht prinzipiell um einen erhöhten Energiebedarf am kommenden Tag, sondern um ein verändertes Essverhalten.

Wissenschaftler der Diabetes & Nutritional Sciences Division at King’s College London und der Vrije Universiteit Amsterdamin fassten 11 Studien mit insgesamt 172 Teilnehmern zusammen und stellten fest, dass Menschen die zu wenig schlafen, bei konstanter Kohlehydratmenge, fettreicher und proteinärmer essen.

Neuer Bluttest kann Chronotyp ermitteln

Ermittlung des Chronotyps über neuen Bluttest
By GrahamColm

Schon kurz vor der Jahrtausendwende hat der französische Krebsspezialist Francis Lévi festgestellt, dass sich die Krebstherapie um ein vielfaches effizienter, und damit mit weniger Nebenwirkungen verbunden durchführen lässt, wenn man diese mit der inneren Uhr der Patienten abstimmt. In mehreren Studien an fast sechshundert Patienten zeigte sich, dass die Tagesdosis der getesteten Chemotherapeutika durch Chronotherapie um über dreißig Prozent erhöht werden kann, und das bei deutlich geringeren Nebenwirkungen.

Ernährung als Basis für sinnvolles BGM

Gesunde Ernährung als Motivator im Personalmanagement
Gesunde Ernährung als Motivations- und Leistungsbooster

Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für einen gesunden Körper, in dem ein gesunder Geist und eine gesunde Seele für ein ausgeglichenes Leben ihren Platz haben. In der heutigen Arbeitswelt, in der Stress und Termindruck an der Tagesordnung und Überstunden nicht selten sind, ist es nicht einfach, sich tatsächlich gesund zu ernähren. Der betroffene Mitarbeiter greift dann, oft sogar trotz besseren Wissens, mal eben schnell zum Energy-Drink oder zum x-ten Kaffee, um aufkommende Müdigkeit zu unterdrücken, isst mal eben schnell zwischen zwei Telefonaten einen Müsliriegel oder ein Weizenbrötchen, bestenfalls etwas Obst und in der darauffolgenden Besprechung die Kekse, die voller süßem Industriezucker und in Schokolade getränkt ihr eigenes dazu tun und zumindest für eine, wenn auch recht fragwürdige, kurzfristige Energiezufuhr des Körpers und Gehirns sorgen. Die Ernährungsweise des Menschen ist im Stande, sein Wohlbefinden und damit seine Leistungsfähigkeit zu beeinflussen. Wird ihr, wie so oft in unserer Arbeitswelt, nicht der entsprechende, wichtige Stellenwert beigemessen, kann sie sogar zum Verursacher vieler Krankheiten werden, Krankheiten, die bis hin zu einem längerfristigen Ausfall eines Mitarbeiters führen können, besonders dann, wenn sie mit weiteren Parametern, wie zum Beispiel dem

Liquid Work® – New Work zu Ende gedacht

Mobiles Arbeiten als Motivationsbooster
Liquid Work® als Motivationsbooster

Mobile Arbeit wird nach wie vor häufig mit der Arbeit von zu Hause aus verwechselt. Dies ist jedoch längst überholt, bietet doch unsere mobile Welt alle notwendigen Voraussetzungen, um quasi von jedem Ort der Welt aus, egal ob Cafe, Stadtpark, Schwimmbad oder in CoWorking-Spaces, zu arbeiten.
New Work in seiner ursprünglichen Form, basiert auf der Idee, den Mitarbeiter die Arbeit zu ermöglichen, die er wirklich will.
Aus der Idee des New Work und des Mobilen Arbeitens heraus, haben wir den Ansatz  Liquid-Work® entwickelt.

Future HR-Management

Kontrolle vs. Vertrauen
Kontrolle vs. Vertrauen

Was unterscheidet das klassische HR-Management von dem „Future HR-Management“?
Im Gegensatz zum klassischen HR-Management, in dem Führung auf Kontrolle basiert, bildet das Führen auf Vertrauen den Kern des Future HR-Management. Vertrauen statt Kontrolle ermöglicht eine komplett neue „Energieversorgung“ Ihres Unternehmens, den Kontrolle bindet, oder besser verschwendet, gigantische Ressourcen jeglicher Form – in letzter Konsequenz aber damit immer Ihr Geld. Wir  vergleichen dies gerne mit Wasser. Verschmutztes Wasser zu reinigen, zu filtern etc. bindet enorme Ressourcen, bis es wieder für den Menschen als Nahrungsmittel genutzt werden kann. Anstatt die Technik der Reinigung zu revolutionieren, macht es wesentlich mehr Sinn, die Technik der Reinhaltung des Wassers zu revolutionieren. Dies Grundprinzip gilt für jede Art der Ressource … auch für den Menschen.

Nachtschicht erhöht Krebsrisiko von Frauen

Krankenschwestern in Nachtschicht haben das höchste Krebsrisiko
Krankenschwestern in Nachtschicht haben das höchste Krebsrisiko

Sie steht schon länger in Verdacht des erhöhten Krebsrisikos – die Nachtschicht.  Vor allem Frauen sind es, die einem erhöhten Gefährdungspotenzial ausgesetzt sind. Nun haben chinesische Wissenschaftler eine Metastudie veröffentlicht, welche einen deutlichen Zusammenhang festgestellt hat. Dabei wurden 61 veröffentlichte Artikel/Studien mit 114.628 Fällen und 3.909.152 Teilnehmern aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien erfasst.

Nobelpreis für Chronobiologen – Chance für die Wirtschaft?

Nobelpreis für amerikanische Chronobiologen
Nobelpreis für amerikanische Chronobiologen

Ein Nobelpreis ist die höchste Auszeichnung für Wissenschaftler, aber auch für die jeweilige Wissenschaft. Nun haben es 3 Wissenschaftler mit der “Chronobiologie” geschafft. Für ihre Entdeckungen der molekularen Mechanismen, die die innere Uhr steuern, erhielten nun die US-Amerikaner Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. Dies ist sicher auch für die Wissenschaft der Chronobiologie selbst ein wichtiges Ereignis, tritt sie doch nun allein schon medial verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und zeigt, dass weit mehr dahintersteckt, als nur das Thema Sommerzeit.

„Eltern family“ 08/2016 über ChronoCity und Chronobiologie

eltern_collageEin wundervoller, 5-seitiger Bericht der Journalistin Kerstin Güntzel über Michael Wieden und sein Projekt „ChronoCity“ in Bad Kissingen in der neuesten Ausgabe der „Eltern family„. Danke allen die mitgewirkt haben, vor allem auch an Frank Kubitza, dem Direktor des Jack-Steinberger-Gymnasiums, der das Thema „Chronobiologie“ seinen Mitschülern immer wieder ans Herz legt, und so schnell Eltern und Jugendliche zusammengerufen hat, um den Bericht zu ermöglichen. Danke auch an die Schüler des P-Seminars, die soviel Herzblut in die Projektarbeit und die Studie gesteckt haben. Es ist schön zu sehen, dass junge Menschen begreifen, was für Möglichkeiten sich ergeben, wenn man mehr über sich, seinen Schlaf und seine Stellung in der Gesellschaft erfährt. Und es wird Zeit, dass wir das Thema „Späterer Schulbeginn“ endlich auch gesellschaftlich ernster nehmen, und verstehen, dass wir in einer Zeit in welcher wir mit Smartphones Autos steuern können, immer noch glauben, das ein Relikt aus der Industrialisierung Menschen hervorbringt, die in dieser immer schneller werdenden Gesellschaft ihren Platz finden.