Kurhausbad

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Kurhausbad Bad KissingenMit Schließung des Kurhausbades zum 30.09.2014 wurden die nun nicht mehr für kurtherapeutische Zwecke nutzbaren Räumlichkeiten vakant. Der Freistaat Bayern hat der Stadt Bad Kissingen angeboten, ihm Nutzungsoptionen sowie Ansprechpartner für die Anmietung zu präsentieren. Einig ist man sich sowohl bei der Stadt Bad Kissingen als auch bei der Staatsbad GmbH, dass innovative, thematisch gesundheitsorientierte Nutzungsoptionen gewünscht sind. Um dies greifbar zu machen, beauftragte der Stadtrat der Stadt Bad Kissingen den Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Kissingen zur Erarbeitung eines Grobkonzeptes. Dieses wurde in der Stadtratssitzung vom 17.12.2014 durch Michael Wieden vorgestellt und, wie nun hier dargestellt, einstimmig beschlossen.Kurhausbad Bad Kissingen
Sowohl die Bar als auch die Gastronomie könnten in Ihrer Ausgestaltung auch als Kooperationspartner für einen möglichen Betreiber des Kurhaushotels interessant sein. Das Angebot einer Bar und einer Gastronomie auf Kooperationsbasis würde dem Betreiber die Möglichkeit bieten, mehr Fläche für Zimmer im Hotel selbst zu nutzen und gleichzeitig das Risiko auf eine defizitäre eigene Bar wegfallen lassen. Im Bereich der Gastronomie wäre hier auch gegebenenfalls eine mobile Abtrennung von Hotelgästen und regulären Gästen möglich, falls dies überhaupt gewünscht sein könnte. Vorteil dabei wäre einfach, dass der Betreiber sich ausschließlich auf die Beherbergung konzentrieren und das Speiseangebot mit dem Betreiber der Gastronomie abstimmen kann. Gleiches gilt für die Bar.

Kurhausbad Bad KissingenDie Hauptaufgabe von Michael Wieden wird nun in den kommenden Monaten darin liegen, Betreiber für die einzelnen Flächen zu finden, die die jeweiligen Flächen bespielen. Für die Bereiche „Telemedizin, Barkultur, Infopoint zur UNESCO-Bewerbung, Chronobiologie, Gesundheitslotse und CoWorkingSpace sind bereits Interessenten im Gespräch bzw. ist ein Betrieb über die Stadt (Infopoint, Chronobiologie) und der Staatsbad (Gesundheitslotse) angedacht.

About Michael Wieden

Michael Wieden war von 2012 bis Ende 2016 mit der Wirtschaftsförderung für die Stadt Bad Kissingen beauftragt. Im Rahmen dieses Auftrags hat er im August 2013 das Projekt "ChronoCity - Pilotstadt Chronobiologie" initiiert. Neben dieser Tätigkeit beschäftigt er sich intensiv mit neuen Formen der Arbeit, gesundem Arbeiten und vor allem mit Chronobiologie. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen fließen in seinem 2012 im Springer-Gabler-Verlag erschienenem Buch "Liquid Work - Arbeiten 3.0", sowie in der 2016 erschienenen, erweiterten 2. Auflage "Chronobiologie im Personalmanagement" ein. Desweiteren hält er zu seinem Projekt ChronoCity, zu Chronobiologie im Personalmanagement sowie der Abschaffung der Sommerzeit, späterem Schulbeginn und neuem HR-Management deutschlandweit und auch im Ausland Vorträge.