Die innere Uhr

Worum handelt es sich bei der „inneren Uhr“, wie funktioniert sie und wo sitzt sie? Eine innere Uhr haben alle Organismen quer durch die biologischen Ordnungsstämme, vom einfachen Bakterium über Pilze und Pflanzen bis zum Menschen. Sie ist eine entwicklungsgeschichtlich früh entstandene und genetische, also angeborene, Eigenschaft. Sie reguliert die gesamte Physiologie, von der Gen-Expression bis zum Verhalten (z.B. unseren Schlaf-Wach-Rhythmus). Die innere Uhr ist ebenso unabänderbar in unseren Genen festgelegt, wie unser Aussehen, die Haarfarbe oder Körpergröße.

Der Chronotyp

Verteilung Chronotypen in Deutschland (Datenquelle: MCTQ – LMU München, Grafik: Michael Wieden, aliamos GmbH)

Die innere Uhr ist eine individuelle Eigenschaft. Sie ist zum Beispiel vergleichbar mit der Körpergröße oder Haarfarbe. Ebenso individuell „tickt“ jeder Mensch etwas unterschiedlich und ist jeweils individuell mit dem Außentag synchronisiert. Hieraus ergeben sich so genannte Chronotypen (gr. chronos = Zeit). Dass wir alle einen unterschiedlichen Chronotyp haben kann jeder leicht beobachten. Wir selbst werden zu immer recht ähnlichen Uhrzeiten müde und wieder wach, empfinden zu bestimmten Zeiten Hunger und sind zu anderen Tageszeiten kognitiv besonders aufnahmefähig, oder auch nicht. In dieser Hinsicht können wir uns zum Teil stark von unseren Mitmenschen unterscheiden. Besonders an den Zeiten zu denen wir schlafen und morgens wach werden lässt sich dies besonders gut beobachten und studieren.

Interview mit Michael Wieden in der belgischen Zeitung „DeMorgen“ zum Thema ChronoCity

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World’s best designed newspaper

Flämisch ist nicht jedermanns Sache.  Aber Jeroen de Preter von der belgischen Zeitung DeMorgen, sie wurde gerade im Jahr 2015 als „World’s best designed Newspaper“ ausgezeichnet, konnte deutsch. Insofern waren die nahezu 3h Interview an verschiedenen Orten in Bad Kissingen sehr sehr angenehm. Auch wenn ich letztendlich den Artikel nicht in seiner Gänze verstehe, geht es um den Wandel in Bad Kissingen und eine Stadt, die sich aufmacht, der Inneren Uhr des Menschen mehr Beachtung zu geben. 3h Interview auf 3 ganzen Seiten. Das kommt selten vor. Bei einer Auflage von 70.000 zzgl. Internetauftritt hat die DeMorgen Gewicht in Belgien.Wer Flämisch kann, und einen Onlinezugang besitzt um den Artikel in seiner Gänze lesen zu können, kann mich gerne über die Inhalte informieren. Zwei Printausgaben hat mir Jeroen auch zugeschickt … er weiß dass ich noch auf Papier stehe ;-).

Michael Wieden organisiert 1. Strategietreffen „Abschaffung der Sommerzeit“ in Bad Kissingen

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v.l. Claudia Garrido Luque, Dr. Peter Spork, Herbert Reul, Michael Wieden, Hubertus Hilgers, Rene Gräber, Thomas Hack, Frank Oette, Foto: Martin Brotzler

Im Wirtschaftsausschuss der Stadt Bad Kissingen vom 29.04.2015 wurde Wirtschaftsförderer Michael Wieden mit der Entwicklung eine Szenarios beauftragt, wie Bad Kissingen eine Vorreiterrolle bezüglich eines Ausstieges aus der Sommerzeit einnehmen kann.

Michael Wieden bei „quer“ im Bayerischen Fernsehen, 16.07.2015

Die beliebte Satire-Wochenmagazin „quer“ hat sich der ChronoCity angenommen. Thema „Innere Uhr“ und Schlaf. Die Projekte im Jack-Steinberger-Gymnasium und Hescuro wurden vorgestellt. Interessant ist immer festzustellen, wie wenig Menschen an Möglichkeiten der Veränderungen glauben. Da hat die Industrialisierung in den letzten Jahrhunderten ganze Überzeugungs-Arbeit geleistet. Michael Wieden klärt auch zum Thema Innere Uhr auf.

 

Sommerzeit – Zeit zum Umdenken

Die Frage von Führungskräften könnte lauten: Was hat die Sommerzeit mit HR-Management zu tun? Tatsächlich … sehr viel. Nur werden die Auswirkungen nicht mehr als Auswirkung der Sommerzeitumstellung wahrgenommen, da sie inzwischen von einer ganzen Generation als „normal“ angesehen werden. Übermüdung, Unkonzentriertheit bis zu BurnOut und Depression. Selten wird ein Zusammenhang mit Sommerzeit und Innerer Uhr hergestellt. Es wäre ja auch zu einfach. Was genau ist aber das schädliche an der Sommerzeit?

Was ist Connecting Coaching?

Connecting Coaching_neuConnecting Coaching ist eine von Dr. Marc Stollreiter weiter entwickelte Methode des Coaching und Mentaltrainings, die authentischer, effektiver und zielgerichteter mit dem Klienten arbeitet.

Die drei größten Besonderheiten des Connecting Coaching im Vergleich mit anderen Coachingmethoden lassen sich wie folgt zusammen fassen:

Der Mensch – Megatrend dieses Jahrhunderts

Kondratieff-Zyklen
Kondratieff-Zyklen

Dampfmaschine, Eisenbahn, Elektrizität, Automobil, Datenverarbeitung – wer sich schon einmal mit den Kondratief-Zyklen befasst hat, weiß, dass dies die Megatrends der vergangenen Jahrhunderte waren, die uns in das Zeitalter der Industrialisierung hineingebracht und uns darin bisher begleitet haben. Der Begriff „Megatrend“ wird zu gerne medial und marketingtechnisch missbraucht. Alles ist sofort ein Megatrend, was man gerne möglichst schnell unter das Volk bringen will.
Ein echter Megatrend ist jedoch weit mehr. Er verändert Gesellschaften nachhaltig für einen Zeitraum von  mindestens 30-50 Jahren. Nein, auch ein Smartphone ist kein solcher Megatrend, sondern lediglich eine Fortschreibung des aktuellen und letzten Trends, der seit Anfang der 90er Jahre unsere Gesellschaft nachhaltig verändert hat und verändert: Die Datenverarbeitung. Was also ist der nächste echte Megatrend?
Energie und Gesundheit sind in diesem Zusammenhang momentan die wohl am häufigsten von Zukunftsforschern genannten Begriffe. Beides aber wird unwillkürlich wieder ROI-bestimmt seine Ausprägungen finden. Ich persönlich möchte daher noch einen Schritt weitergehen.