Liquid Work® – New Work zu Ende gedacht

Mobiles Arbeiten als Motivationsbooster
Liquid Work® als Motivationsbooster

Mobile Arbeit wird nach wie vor häufig mit der Arbeit von zu Hause aus verwechselt. Dies ist jedoch längst überholt, bietet doch unsere mobile Welt alle notwendigen Voraussetzungen, um quasi von jedem Ort der Welt aus, egal ob Cafe, Stadtpark, Schwimmbad oder in CoWorking-Spaces, zu arbeiten.
New Work in seiner ursprünglichen Form, basiert auf der Idee, den Mitarbeiter die Arbeit zu ermöglichen, die er wirklich will.
Aus der Idee des New Work und des Mobilen Arbeitens heraus, haben wir den Ansatz  Liquid-Work® entwickelt.

Future HR-Management – BGM auf Augenhöhe mit HRM

Kontrolle vs. Vertrauen
Kontrolle vs. Vertrauen

Was unterscheidet das klassische HR-Management von dem „Future HR-Management“?
Welchen Stellenwert hat BGM im Rahmen Ihres HRM? Aktuell stellt BGM in der Mehrheit noch einen ungeliebten Appendix des HRM dar. Zu sehr ist man noch in alten Denkmustern verhaftet. Dabei ist es unübersehbar, dass die kommende Generation Gesundheit, Ernährung und Selbstwahrnehmung einen völlig neuen Stellen wert gibt. Die sozialen Medien, allen voran Instagram und nach wie vor auch noch Facebook,  quellen über vor Bildern rund um Ernährung, Gesundheit und Fitness.

Nachtschicht erhöht Krebsrisiko von Frauen

Krankenschwestern in Nachtschicht haben das höchste Krebsrisiko
Krankenschwestern in Nachtschicht haben das höchste Krebsrisiko

Sie steht schon länger in Verdacht des erhöhten Krebsrisikos – die Nachtschicht.  Vor allem Frauen sind es, die einem erhöhten Gefährdungspotenzial ausgesetzt sind. Nun haben chinesische Wissenschaftler eine Metastudie veröffentlicht, welche einen deutlichen Zusammenhang festgestellt hat. Dabei wurden 61 veröffentlichte Artikel/Studien mit 114.628 Fällen und 3.909.152 Teilnehmern aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien erfasst.

Nobelpreis für Chronobiologen – Chance für die Wirtschaft?

Nobelpreis für amerikanische Chronobiologen
Nobelpreis für amerikanische Chronobiologen

Ein Nobelpreis ist die höchste Auszeichnung für Wissenschaftler, aber auch für die jeweilige Wissenschaft. Nun haben es 3 Wissenschaftler mit der “Chronobiologie” geschafft. Für ihre Entdeckungen der molekularen Mechanismen, die die innere Uhr steuern, erhielten nun die US-Amerikaner Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. Dies ist sicher auch für die Wissenschaft der Chronobiologie selbst ein wichtiges Ereignis, tritt sie doch nun allein schon medial verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und zeigt, dass weit mehr dahintersteckt, als nur das Thema Sommerzeit.

„Eltern family“ 08/2016 über ChronoCity und Chronobiologie

eltern_collageEin wundervoller, 5-seitiger Bericht der Journalistin Kerstin Güntzel über Michael Wieden und sein Projekt „ChronoCity“ in Bad Kissingen in der neuesten Ausgabe der „Eltern family„. Danke allen die mitgewirkt haben, vor allem auch an Frank Kubitza, dem Direktor des Jack-Steinberger-Gymnasiums, der das Thema „Chronobiologie“ seinen Mitschülern immer wieder ans Herz legt, und so schnell Eltern und Jugendliche zusammengerufen hat, um den Bericht zu ermöglichen. Danke auch an die Schüler des P-Seminars, die soviel Herzblut in die Projektarbeit und die Studie gesteckt haben. Es ist schön zu sehen, dass junge Menschen begreifen, was für Möglichkeiten sich ergeben, wenn man mehr über sich, seinen Schlaf und seine Stellung in der Gesellschaft erfährt. Und es wird Zeit, dass wir das Thema „Späterer Schulbeginn“ endlich auch gesellschaftlich ernster nehmen, und verstehen, dass wir in einer Zeit in welcher wir mit Smartphones Autos steuern können, immer noch glauben, das ein Relikt aus der Industrialisierung Menschen hervorbringt, die in dieser immer schneller werdenden Gesellschaft ihren Platz finden.

Chronobiologie im Personalmanagement (Das Buch)

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Wissen wie Mitarbeiter ticken.

„Wußten Sie, dass Ihnen fundiertes Hintergrundwissen bzgl. der Sommerzeit helfen kann, ein Alleinstellungsmerkmal im Kampf gegen den Fachkräftemangel aufzubauen?“ Michael Wieden
Die erweiterte 2. Auflage seines 2012 erschienenen Buches „Liquid Work – Arbeiten 3.0“. Michael Wieden verknüpft hier aktuelle und aktualisierte Inhalte mit noch mehr Gewicht auf die Chronobiologie. Wer in Zukunft Fachkräfte gewinnen und halten will, der muss sich mehr einfallen lassen, als nur extrinsische Motivationsfaktoren zu bedienen. Die Generation Y erwartet ein Arbeitsumfeld, welches ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt. Unternehmen die noch in dem Dogma verhaftet sind, dass sich der Mitarbeiter um die Firma biegen müsse, werden die Verlierer im Kampf gegen den Fachkräftemangel sein.

Die innere Uhr

Worum handelt es sich bei der „inneren Uhr“, wie funktioniert sie und wo sitzt sie? Eine innere Uhr haben alle Organismen quer durch die biologischen Ordnungsstämme, vom einfachen Bakterium über Pilze und Pflanzen bis zum Menschen. Sie ist eine entwicklungsgeschichtlich früh entstandene und genetische, also angeborene, Eigenschaft. Sie reguliert die gesamte Physiologie, von der Gen-Expression bis zum Verhalten (z.B. unseren Schlaf-Wach-Rhythmus). Die innere Uhr ist ebenso unabänderbar in unseren Genen festgelegt, wie unser Aussehen, die Haarfarbe oder Körpergröße.

Der Chronotyp

Verteilung Chronotypen in Deutschland (Datenquelle: MCTQ – LMU München, Grafik: Michael Wieden, aliamos GmbH)

Die innere Uhr ist eine individuelle Eigenschaft. Sie ist zum Beispiel vergleichbar mit der Körpergröße oder Haarfarbe. Ebenso individuell „tickt“ jeder Mensch etwas unterschiedlich und ist jeweils individuell mit dem Außentag synchronisiert. Hieraus ergeben sich so genannte Chronotypen (gr. chronos = Zeit). Dass wir alle einen unterschiedlichen Chronotyp haben kann jeder leicht beobachten. Wir selbst werden zu immer recht ähnlichen Uhrzeiten müde und wieder wach, empfinden zu bestimmten Zeiten Hunger und sind zu anderen Tageszeiten kognitiv besonders aufnahmefähig, oder auch nicht. In dieser Hinsicht können wir uns zum Teil stark von unseren Mitmenschen unterscheiden. Besonders an den Zeiten zu denen wir schlafen und morgens wach werden lässt sich dies besonders gut beobachten und studieren.

Interview mit Michael Wieden in der belgischen Zeitung „DeMorgen“ zum Thema ChronoCity

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World’s best designed newspaper

Flämisch ist nicht jedermanns Sache.  Aber Jeroen de Preter von der belgischen Zeitung DeMorgen, sie wurde gerade im Jahr 2015 als „World’s best designed Newspaper“ ausgezeichnet, konnte deutsch. Insofern waren die nahezu 3h Interview an verschiedenen Orten in Bad Kissingen sehr sehr angenehm. Auch wenn ich letztendlich den Artikel nicht in seiner Gänze verstehe, geht es um den Wandel in Bad Kissingen und eine Stadt, die sich aufmacht, der Inneren Uhr des Menschen mehr Beachtung zu geben. 3h Interview auf 3 ganzen Seiten. Das kommt selten vor. Bei einer Auflage von 70.000 zzgl. Internetauftritt hat die DeMorgen Gewicht in Belgien.Wer Flämisch kann, und einen Onlinezugang besitzt um den Artikel in seiner Gänze lesen zu können, kann mich gerne über die Inhalte informieren. Zwei Printausgaben hat mir Jeroen auch zugeschickt … er weiß dass ich noch auf Papier stehe ;-).